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Schlagsahne

Schlagobers, Schlagrahm, Whipping Cream, Crème entière, Konditorsahne

Oberkategorie   Milch / Milchprodukte
Unterkategorie   Sahneprodukte

Herkunft  
Schlagsahne

Beschreibung

Als Schlagsahne wird eine süße Sahne mit einem Mindestfettgehalt von 30 % erreicht. Erst ab diesem Fettgehalt kann Sahne zu Schlagsahne aufgeschlagen werden. Je höher der Fettgehalt ist, desto leichter lässt sich diese aufschlagen und desto länger bleibt der Schaum stabil. Konditorsahne kann einen Fettgehalt von bis zu 40 % haben.

Schlagsahne muss gemäß Milcherzeugnisverordnung pasteurisiert sein. Andere Wärmebehandlungen (zum Beispiel Sterilisieren oder Ultrahocherhitzen) müssen als solche gekennzeichnet sein. Als Zusatzstoff werden Schlagsahne häufig Stabilisatoren (vor allem Carrageen) zugesetzt, die ein weiteres Aufrahmen der Sahne verhindern sollen. Dies Beeinträchtigen jedoch den Geschmack. Sahne, bei der sich eine festere Schicht an der Oberfläche absetzt, ist daher mitnichten schlechterer Qualität. Vielmehr ist dieses Absetzen des fetthaltigeren Teils ein Indikator dafür, dass auf Stabilisatoren verzichtet wurde. Beim Gebrauch ist darauf zu achten, dass dieser festere Teil vor der Verwendung wieder unter die Sahne untergemischt wird, weil ansonsten unter Umständen die Sahne nicht mehr aufgeschlagen werden kann.

Mehr Informationen zur Herstellung von Sahne und zu den verschiedenen Sahneprodukten im Campus, Basiswissen Sahne

Nutzung

Schlagsahne findet in der Küche und Backstube vielseitige Verwendung. Als aufgeschlagene Sahne wird sie bei der Zubereitung von Desserts, Torten und Gebäck verwendet. In der Küche verfeinert sie Saucen, durch ihren höheren Fettgehalt kann sie in größerer Menge zugesetzt diese auch Binden. Wird geschlagene Sahne zum Abschluss unter eine fertige Sauce gerührt, erhält diese dadurch eine schaumigere Konsistenz.

Mehr zur Verwendung von Sahne in unserem Sahnekochkurs